Die Uferschönen

Gemessenen Schrittes durchwandert den See
Ballett in rosigem Federhauch
Die Köpfe gesenkt, ihr zum Defilee
Der Uferschönen festlicher Brauch

Das Haupt, gebettet in blassrosa Flaum
Ruht sie, gefiederte Rosenblüte
Einbeinige Anmut am Ufersaum
Sanftmut verströmt sie und Güte

Ein ergriffener Ruf „Schau, kann's Schöneres geben?"
Erhebt sich der Traum, strebt zu Helios empor
So bleibt nur der Blick mir aufs rosige Streben
Und das Rufen der Schönen verklingt mir im Ohr.

(Urheberrechtlich geschützter Text von Dirk Eickenhorst. Geschrieben 2017. Wiederveröffentlichung ohne Einverständnis des Autors untersagt.)

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